Sonntag 21. Dezember 2014




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Der Tote unter der Piazza - Ein Neapel-Krimi

Der Tote unter der Piazza - Ein Neapel-Krimi



Zusätzliche Produktinformationen
Eigenschaft Wert
Produktzuordnung Kindle Edition
Edition 1
Format Kindle eBook
Hersteller Virulent
Herausgeber/Hersteller Virulent
Veröffentlichungsdatum 2011-12-23
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Kurzbeschreibung :

Pizza, Pasta, Dolce Vita – Marlen freut sich auf Erholung in der Stadt am Vesuv. Doch mit der erhofften Ruhe ist es schon bald vorbei. Salvatore, der attraktive Taxifahrer, legt sich mächtig ins Zeug, um Marlen zu erobern. Als Highlight seiner speziellen Stadtführung zeigt er ihr das Labyrinth unterirdischer Gänge. Und hier, im Bauch Neapels, stoßen die beiden auf einen grausamen Fund: die Leiche eines nicht ganz Unbekannten.

Während die Polizei noch im Dunkeln tappt, ist die Neugier der beiden Frauen (wer ist die zweite Frau, es ist von einem Taxifahrer die Rede?) längst entfacht. Mit Raffinesse und weiblicher Intuition recherchieren sie im undurchsichtigen Milieu der Kunstraubmafia, aber bald steht auch Salvatores Leben auf dem Spiel. Und welche Rolle spielt die Tabakfrau von gegenüber, die den Frauen wichtige Tipps zukommen lässt, sich aber in der Unterwelt gut auszukennen scheint …?


PRESSESTIMMEN

„Der deutschsprachige Krimi hat nur eine Chance, wenn viel häufiger solche Talente wie Barbara Krohn nachwachsen.“ SZ Buchjournal

„Barbara Krohn spielt meisterlich auf der Klaviatur des psychologischen Romans, ergründet sensibel wie penibel die Seelen der Menschen und fördert dabei ihre Abgründe zu Tage.“ Mittelbayerische Zeitung

„Barbara Krohn ist schon mehrfach für den „Glauser-Preis“ nominiert worden, Deutschlands renommierteste Krimi-Auszeichnung, und das mit Recht.“ WDR


AUSZUG AUS DEM INHALT

»Das ist doch nur die Spitze des Eisbergs«, erwiderte die Tabakfrau. »Was heißt Eisberg. Drogen, das ist es, was dahintersteckt. Geld. Wer an der Spritze hängt, dem ist es egal, wer sonst noch auf der Strecke bleibt. Das eigene Leben, das Leben anderer ...« Sie starrte auf ihre Finger, die sich am Tresen festklammerten. »Eine beschissene Stadt«, zischte sie, und ihre anfängliche Gleichmut zerbrach wie eine Eierschale. Heraus schlüpften, ein Trupp kleiner Krokodile, all die Gefühle, die sich üblicherweise in resignativen Kommentaren versteckten. Oder – wie im Fall der Tabakfrau – direkt in den Bäuchen der Leute verschwanden, in Form von Fett, als Magengeschwür.

»Seit dem Erdbeben ist das so«, sagte sie. Ihre Stimme zitterte vor Zorn und Ohnmacht. »Seitdem hat die Stadt Risse bekommen. So viele Häuser wurden zerstört und nie wieder aufgebaut. Als würden sich die jungen Leute das zum Vorbild nehmen, ein Leben als Provisorium. In Ewigkeit. Ganz ohne jedes Amen. Oder sogar mit. Es ist völlig egal. So ist das.« Sie lachte bitter. »Und wer kann ihnen schon einen Vorwurf daraus machen. Andere Vorbilder haben wir eben nicht mehr zu bieten. Politiker? Die Kirche? Eine ehrbare Familie? Jeder schlägt sich durch, auf mehr oder weniger krummen Pfaden.« Ihre Augen funkelten, ihre Faust sauste auf das Holz. »Willkommen in dieser beschissenen Stadt! Bentornata, cara!« Dann atmete sie tief durch.
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